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Handgabelhubwagen

Montag, 18. August 2008 10:53

Der Handgabelhubwagen oder auch “Ameise” genannt

Ein Handgabelhubwagen ist ein Flurförderfahrzeug, welches zum Transport von beladenen Paletten eingesetzt wird und vielfach in Supermärkten beobachtet werden kann. Der Vorteil besteht im geringen Eigengewicht, der hohen Flexibilität, den geringen Abmessungen, sowie der hohen Ausfallsicherheit. Durch seinen geringen Vertikalhub ist ein Handgabelhubwagen ausschließlich für den Horizontaltransport geeignet.

Ein Handgabelhubwagen verfügt vorn über zwei Metallzinken in Kastenform, die so genannte Gabel, unter denen sich die vorderen Laufrollen befinden, sowie am anderen Ende über zwei große, lenkbare Laufrollen, an denen eine Zugdeichsel angebracht ist. Er kann wahlweise gezogen oder geschoben werden.

Der Hubwagen wird für den Palettentransport mit den Gabeln unter die Palette geschoben. Einige Pumpbewegungen mit der Zugdeichsel genügen, um Paletten mit mehreren Tonnen Last anzuheben. Anschließend können die Paletten mit relativ geringem Kraftaufwand versetzt werden. Einstiegsmodelle verfügen zumeist über eine Tragfähigkeit von zwei Tonnen. Hochwertigere Versionen können üblicherweise mit zweieinhalb bis drei Tonnen belastet werden.

Neben von Hand gezogenen Gabelhubwagen, sind auch elektrisch angetriebene, handgeführte Modelle erhältlich. Diese werden wegen ihrer Eigenschaft, ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts zu transportieren, in der Lagerlogistik auch umgangssprachlich als “Ameise” bezeichnet. Daneben existieren Ausführungen mit eingebauten Waagen. Unter Zuhilfenahme solcher Varianten können Palettengewichte und Beladungen von Fahrzeugen stets kontrolliert werden. Eine versehentliche Überladung des Fahrzeugs ist somit ausgeschlossen.

Wegen ihrer kompakten Abmessungen und hohen Zuverlässigkeit sind Handgabelhubwagen für die heutige Güterlogistik unverzichtbar geworden.

 

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: Helga