Lagerlogistik
Was ist Lagerlogistik ?
Lagerlogistik ist der neue Begriff für Lagerverwaltung. Während ein Lager früher „von Hand“ mit Hilfe von Listen oder Karteisystemen geführt wurde, hat Ende der 70er Anfang der 80er Jahre die Umstellung auf EDV zu erheblicher Arbeitserleichterung geführt. Logistische Prozesse konnten mit Hilfe der Computer optimiert, vereinfacht und vor allem beschleunigt werden. Die Mitarbeiter eines
Lagers sind heute in der Lage, auf Knopfdruck sofort zu sehen, wo ist was gelagert, wo ist noch Platz, was muss demnächst in den Versand. Lager werden in allen möglichen Bereichen der Industrie, des Handels oder des Handwerks benötigt, um eigene oder auch fremde Waren und Güter für einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren. Das können Lebensmittel sein, Maschinen, Werkzeugteile, Holz und viele Dinge mehr. Speditionen stellen zum Teil große Hallen zum Zwischenlagern zur Verfügung. Manche bieten auch die Verwaltung, also Logistik, dazu an.
Die Berufsbezeichnung für jemanden, der im Lager tätig ist, lautet Fachkraft für Lagerlogistik. Die Tätigkeit bezieht sowohl den operativen Bereich, also körperliche Arbeit, mit ein als auch die sogenannte Dispositonsarbeit, also die Bearbeitung der Vorgänge am Schreibtisch. Es müssen Güter angenommen und kontrolliert werden. Innerhalb des Lagers werden die Waren z.B. mit Staplern zum vorgesehenen Lagerplatz gebracht. Vorschriften zur Art der Lagerung sind zu beachten. Der Warenausgang wird geplant, indem die Güter auf verschiedene Touren disponiert werden. Dies geschieht zum Teil auf Kundenanforderung oder nach Anmeldung durch Speditionen. Zur schnellen Be- und Entladung von LKW werden oftmals auch die Ladetore vorgeplant, so dass der LKW-Fahrer sein Fahrzeug gleich an die richtige Rampe fahren kann.