Beitrags-Archiv für die Kategory 'Maschinen'

Gabelhubwagen

Montag, 4. August 2008 13:34

Unterschied zwischen Gabelhubwagen und Stapler

Gabelhubwagen sind im Volksmund eher als Gabelstapler bekannt, obwohl dies nicht richtig ist. Der Unterschied wird später im Text erläutert. Es handelt sich um Förderfahrzeuge mit elektrischem Antrieb oder Handantrieb. Mit dem Gabelhubwagen werden vor allem Paletten und schwere Lasten auf Paletten

räumlich versetzt. Dazu fährt der Hubwagen seine beiden Gabelzinken (aus schwerem Metall) unter oder in die Palette und hebt dann mit dem hydraulischen Antrieb die Palette an, um sie fortzubewegen. Unter dem Gabelhubwagen befinden sich Lastrollen und Lenkrollen. Ferner verfügt der Gabelhubwagen über einen Griff, mit dem das Fahrwerk bewegt weden kann. Bei Geräten ohne elektrischen Antrieb dient der Griff gleichzeitig als Hydraulikpumpe, mit der die Gabelzinken in der Höhe verstellt werden. Elektrische Hubwagen werden über eine Schaltvorrichtung am Fahrersitz oder in der Fahrerkabine bedient und mit einem Lenkrad gesteuert. Manche Gabelhubwagen sind zusätzlich noch mit Waagen ausgestattet und können ein mobiles Wiegen ermöglichen.

Gabelhubwagen unterscheiden sich von Gabelstaplern durch die Anordnung des Schwerpunkts, den die aufgenommene Last bildet. Beim Gabelhubwagen liegt die Last innerhalb des Fahrzeugrahmens, deshalb entfällt hier das beim Gabelstapler nötige Gegengewicht, da die Gabel keinen Ausleger bildet.

Für besondere Anwendungsfälle werden auch Edelstahl Gabelhubwagen gefertigt.

Für das Führen eines Gabelhubwagens ist ein Befähigungsnachweis, also ein entsprechender Führerschein vorzulegen.

 

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Sackkarren

Montag, 28. Juli 2008 11:12

Sackkarren für zu Hause und für den Betrieb

Sackkarren sind nützliche Transportfuhrwerke, die sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich zum Einsatz kommen. Die typische Sackkarre besteht aus einer Trägerplatte, an deren Längsseite zwei gummierte Räder befestigt sind. An diesem Ende befindet sich auch die Halte- und Zugvorrichtung, die etwa 150 cm bis 170 cm hoch reicht und in zwei Handgriffen mündet. Die Trägerplatte der

Sackkarre hat etwa die Ausmaße einer Bier- oder Getränkekiste. Auf der Sackkarre können drei bis vier Getränkekisten gestapelt werden und auch wenn sie gefüllt sind, noch relativ leicht von einem Ort zum anderen befördert werden. Durch die Neigung der Sackkarre wird ein Abgleiten der Ladung verhindert. Allerdings muss das Bedienpersonal darauf achten, die Sackkarre nicht zu überladen, denn sonst kann das Gewicht der Ladung vom Menschen nicht mehr gehalten werden.

Sackkarren haben keine Bremsvorrichtung, sondern erlangen ihre Standfestigkeit einzig durch das Absetzen auf der Seite, auf der sich keine Räder befinden. Sackkarren sind günstig zu erwerbende Transporthelfer. Manche Modelle sind einklappbar: die Plattform kann einfach hochgeklappt werden. So sind sie (ähnlich einer Haushaltsleiter) sehr platzsparend zum Beispiel hinter einer Tür oder in einem schmalen Zwischenraum verstaubar.

Einsatz von Sackkarren

Sackkarren finden ihren Einsatz bevorzugt beim Transport von Baumaterial wie Zementsäcken, beim Transport von Erdsäcken oder bei der Bewegung von Getränkekisten. Für den Transport von sehr empfindlichem und zerbrechlichem Material sind sie nur bei äußerst vorsichtiger Handhabung geeignet. Mit der Sackkarre können auch schwere Güter, wie zum Beispiel Waschmaschinen, Spülmaschinen, Wäschetrockner oder Gefrierschränke über Treppen befördert werden. Hierfür wird aber ein zweiter Helfer benötigt, der die Ladung sichert.

 

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: Helga

Flaschenzug

Montag, 21. Juli 2008 9:52

Das Prinzip des Flaschenzugs als Hilfsmittel

Ein Flaschenzug ist ein wichtiges mechanisches Hilfsmittel, um große Lasten zu heben, umzusetzen oder zu bewegen. Der Grundaufbau eines Flaschenzuges besteht aus verschieden großen, festen oder auch lose eingesetzten Rollen und einem mehr oder weniger starken Seilsystem. Es werden einfach konstruierte Flaschenzüge, aber auch solche Einrichtungen mit einem recht umfangreichen Aufbau verwendet.

Mit einem Flaschenzug wird eine enorme Lastenbewegung unter hoher Kraftersparnis durchgeführt. Bei den unterschiedlichen Flaschenzugarten werden je nach Aufbau unterschiedliche Typen verwendet. Beispielsweise finden sogenannte Faktorenflaschenzüge, Potenzflaschenzüge, bei denen durch die Kombination überwiegend loser Rollen eine Kraftersparnis erzielt wird und Differenzialflaschenzüge, die aus einem Rollenduo aus zwei Rollen unterschiedlichen Durchmessers bestehen, ihren Einsatz.

Im Zuge der technischen Weiterentwicklung und der immer effektiveren Umsetzung mechanischer Gesetzmäßigkeiten werden immer neuartigere Flaschenzüge entwickelt. Diese sind so konzipiert, dass davon ausgegangen wird, dass je nach Anzahl der eingesetzten Rollen eine Kraftersparnis von einer Hälfte, einem Viertel oder sogar einem Sechstel erzielt wird. In Abhängigkeit von den physikalischen Berechnungen und Gegebenheiten ist dies jedoch meist mit einem Nachteil verbunden. Bei einer Lastbewegung vertikal von einem Meter muss das enstprechende Zugseil um die doppelte Höhe anziehen. Die Höhe des Anziehens ist also immer so groß wie die gewünschte Lastenhöhe. Dennoch ist der Flaschenzug aus vielen Bereichen der Industrie und des Handwerks nicht mehr wegzudenken.

Vielfach sind bei robusten und modernen Flaschenzügen die Seilzüge durch Ketten ersetzt worden. Flaschenzüge werden häufig an großen Arbeits-, Transport- und Baumaschinen montiert.

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: Helga

Hebebühnen

Montag, 14. Juli 2008 20:58

Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet eben zum Berg kommen. Mit diesem Sprichwort kann man in gewisser Weise das Prinzip von Hebebühnen beschreiben. Man wird einfach dorthin gehoben, wo Arbeit ansteht. Oder allgemeiner gesagt: Auf einer Hebebühne befindet sich eine Plattform, mit der Personen oder Gegenstände angehoben werden.

Besonders beliebt sind Hebebühnen in Kfz-Werkstätten. Fahrzeuge werden per Knopfdruck einige Meter angehievt, so dass gefahrlos Reparaturen am Unterboden vorgenommen werden können. Andere typische Einsatzfelder für eine Hebebühne sind Bauarbeiten, bei der Be- und Entladung von Flugzeugen oder aber ganz klassisch bei der Feuerwehr.

Hebebühnen Modelle

Es liegt auf der Hand, dass es daher verschiedene Modelle gibt. Ist die Hebebühne in der Kfz-Werkstatt dazu gedacht, ein Auto nur ein paar Meter anzuheben, so braucht die Feuerwehr ein mobiles Gerät, dass die Rettungskräfte auch noch bis zum 10ten Stock hieven kann. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Technik, wobei die meisten mit hydraulischen Systemen arbeiten. Ausnahmen sind Hebebühnen, die gelegentlich bei Fassadenarbeiten zum Einsatz kommen und am Dach „aufgehangen“ werden. Dies kennt man vielleicht aus Filmen, wo Fensterputzer in schwindelerregender Höhe die Hochhäusern schrubben.

Die Technik von Hebebühnen

Technisch gesehen haben die meisten Hebebühnen ausfahrbare Scherenachsen. Manche arbeiten aber auch nur mit einem hydraulischen Zylinder. Zudem braucht eine mobile Hebebühne oft Stützen am Fahrzeug, damit dieses nicht zu sehr ins Schwanken kommt.

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Hubtische

Montag, 14. Juli 2008 9:36

Hubtische sind in der Industrie und im privaten Bereich sehr verbreitet. Damit werden die Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten wesentlich erweitert. Beim Hubtisch kann die Tischplatte entweder mechanisch oder hydraulisch auf verschiedene Höhen gebracht und festgestellt werden.

Der Hubtisch in der Wohnung kann damit vom Clubtisch bequem auf die Höhe eines normalen Esstisches angehoben werden. Der etwas höhere Preis durch die Hubvorrichtung zahlt sich dann durch die flexiblere Verwendung wieder aus. Die Höhenverstellung erfolgt sehr oft durch eine Kurbel oder einen Gasdruckzylinder und wird von Hand ausgeführt. Die Hubtische werden in Serie angefertigt und über die Möbelhäuser vertrieben.

Hubtische für die Industrie

Ganz anders sind die industriellen Hubtische. Hier ist die Verwendung universeller und spezifisch je nach Bereich. Für den industriellen Gebrauch sind die Hubtische in vielen Varianten lieferbar. Es gibt unterschiedliche Abmessungen, Hubmöglichkeiten, Tragelast und Leistungsvermögen. Grundvarianten sind Scherenhubtische, als Einzelscherentisch oder Doppelscherentisch, Flachhubtische und spezielle Verladehubtische. Hier gibt es kaum eine Serienfertigung auf Vorrat. Je nach der gewünschten speziellen Verwendung werden die Hubtische speziell in Einzelfertigung hergestellt und so dem Verwendungszweck und den räumlichen Gegebenheiten angepasst. In der Regel werden diese Spezialanfertigungen vom Hersteller auch gewartet, gepflegt und repariert.

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: Helga

Hubwagen

Montag, 7. Juli 2008 19:05

Der Hubwagen als Flurförderfahrzeug

Hubwagen gehören zu den Flurförderfahrzeugen und dienen dem Transport von Paletten. Aber auch Sachen, die quer über die beiden Zinken passen, wie z.B. Kisten, können damit transportiert werden. Rollen kann man überdies über die Zinken schieben. Hat der Hubwagen einen elektrischen Antrieb, nennt man ihn auch umgangssprachlich „Ameise“, weil er in der Lage ist, das mehrfache seines Gewichtes fort zu bewegen.

Zum Transport wird die Gabel unter die Palette geschoben und anschließend angehoben. Nun ist das Transportgut bereit, dorthin gefahren zu werden, wo es gebraucht wird. Am spitz zulaufenden Ende der Zinken befinden sich zwei starre Rollen. Eine weitere, bewegliche Rolle, ist unter der Hydraulikpumpe und dem Hubzylinder angebracht. Beim mechanischen Hubwagen kann der Hebel, der zum Ziehen und Schieben dient, zum Pumpen benutzt werden. Als Ergebnis davon wird die Gabel samt Fördergut hoch gehoben. Elektrische Hubwagen haben einen Hubmast, an dem die Palette bis in Mannshöhe hoch gefahren werden kann. Die charakteristische Farbe von Hubwagen ist gelb. Wie das Transportgut ahnen lässt, werden Hubwagen in gewerblichen und industriellen Betrieben eingesetzt. Dort wiederum in Hallen und Lagern. Der Transport von Personen auf den Zinken ist aus Gründen der Unfallsicherheit offiziell verboten.

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Gabelstapler

Montag, 7. Juli 2008 8:50

Der Gabelstapler als nützlicher Helfer

In vielen Firmen nicht mehr wegzudenken, der Gabelstapler. Es gibt verschiedene Arten: Stapler mit Dieselmotoren sowie Elektro- und Gasstapler. Die Gabelstapler unterscheiden sich auch in der Größe und im Gewicht. Die kleinen Stapler haben ein Gewicht von etwa 1,5 t, die mittleren 2,5 t und die größeren zwischen 4-6 t Gesamtgewicht. Die Kosten beginnen etwa bei 35000,- € bei den kleinen Gabelstaplern und betragen bei den größeren über 50000,- €.

Wer den Staplerschein erwirbt, muss eine theoretische und praktische Ausbildung absolvieren, vergleichbar mit der Fahrschule. Gabelstapler sind unverzichtbar beim Be- und Entladen von LKW s sowie beim Transportieren von schweren Lasten. Wer Stapler fährt, muss die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befolgen. Außerdem gelten die betrieblichen Unfallverhütungsmaßnahmen.
Weiter ist zu beachten, dass für Gabelstaplerfahrer striktes Alkoholverbot gilt.
Der Gabelstapler ist ein Arbeitsgerät und kein Artistengerät. Der Fahrer hat die “Schlüsselgewalt” über sein Fahrzeug. Er ist in erster Linie dafür verantwortlich. Der Gabelstaplerfahrer ist ein Fachmann auf seinem Gebiet. Auf ihn ist zu hören und vor allem nichts Pflichtwidriges zu verlangen.
Wer wegen zwingender Gründe einen Gabelstapler auf öffentlichen Straßen fahren muss, benötigt auf jeden Fall eine Ausnahmegenehmigung. Gabelstaplerfahrer werden alle zwei Jahre einem Gesundheitstest (Seh- u. Hörtest) unterzogen.

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