Beiträge vom Juli, 2008

Hochregallager

Freitag, 11. Juli 2008 21:17

Infos über Hochregallager

Wenn ein Lager eine Höhe von mindestens 12 Metern erreicht, spricht man von einem Hochregallager. Allerdings ist das nicht der einzige Unterschied, zu „normalen“ Lagern. Stärker als sonst verbinden sich hier Technik, eine ausgeklügelte IT und natürlich eine zweckmäßige, platzsparende Architektur miteinander.

So funktioniert ein modernes (automatisches) Hochregallager – salopp gesagt – fast schon wie ein Zigarettenautomat. In der Vorzone drückt jemand auf einen Knopf und am Ende kommt die gewünschte Ware aus dem Lagerbereich heraus. Alles andere organisiert, verwaltet und steuert ein Computer. Schienengebundene Regalbediensysteme (RGB) sorgen dafür, dass die Ware auch bei demjenigen ankommt, der zuvor den Knopf gedrückt hat. Damit Menschen dabei nicht zu schaden kommen, sorgen Lichtschranken und Zäune für den nötigen Abstand.

Halbautomatische Systeme für Hochregallager

Neben diesen automatischen System gibt es auch Hochregallager, die halbautomatisch oder völlig von Menschenhand gesteuert werden. Je weniger Technik, desto günstiger die Baukosten, desto höher können aber auch die Betriebskosten ausfallen. Generell kann man sagen, dass mit steigender Warenfluktuation automatische Hochregallager wirtschaftlicher arbeiten. Aber auch wenn eine besonders breite Palette an Waren eingelagert werden, kann ein automatisches System außerordentlich hilfreich sein. Geht es hingegen nur um die „simple“ Einlagerung weniger Produkte, so muss das Hochregallager nicht bis in den letzten Winkel mit Technik ausgerüstet werden.

Thema: Regaltechnik | Kommentare (0) | Autor: admin

Hubwagen

Montag, 7. Juli 2008 19:05

Der Hubwagen als Flurförderfahrzeug

Hubwagen gehören zu den Flurförderfahrzeugen und dienen dem Transport von Paletten. Aber auch Sachen, die quer über die beiden Zinken passen, wie z.B. Kisten, können damit transportiert werden. Rollen kann man überdies über die Zinken schieben. Hat der Hubwagen einen elektrischen Antrieb, nennt man ihn auch umgangssprachlich „Ameise“, weil er in der Lage ist, das mehrfache seines Gewichtes fort zu bewegen.

Zum Transport wird die Gabel unter die Palette geschoben und anschließend angehoben. Nun ist das Transportgut bereit, dorthin gefahren zu werden, wo es gebraucht wird. Am spitz zulaufenden Ende der Zinken befinden sich zwei starre Rollen. Eine weitere, bewegliche Rolle, ist unter der Hydraulikpumpe und dem Hubzylinder angebracht. Beim mechanischen Hubwagen kann der Hebel, der zum Ziehen und Schieben dient, zum Pumpen benutzt werden. Als Ergebnis davon wird die Gabel samt Fördergut hoch gehoben. Elektrische Hubwagen haben einen Hubmast, an dem die Palette bis in Mannshöhe hoch gefahren werden kann. Die charakteristische Farbe von Hubwagen ist gelb. Wie das Transportgut ahnen lässt, werden Hubwagen in gewerblichen und industriellen Betrieben eingesetzt. Dort wiederum in Hallen und Lagern. Der Transport von Personen auf den Zinken ist aus Gründen der Unfallsicherheit offiziell verboten.

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: Helga

Gabelstapler

Montag, 7. Juli 2008 8:50

Der Gabelstapler als nützlicher Helfer

In vielen Firmen nicht mehr wegzudenken, der Gabelstapler. Es gibt verschiedene Arten: Stapler mit Dieselmotoren sowie Elektro- und Gasstapler. Die Gabelstapler unterscheiden sich auch in der Größe und im Gewicht. Die kleinen Stapler haben ein Gewicht von etwa 1,5 t, die mittleren 2,5 t und die größeren zwischen 4-6 t Gesamtgewicht. Die Kosten beginnen etwa bei 35000,- € bei den kleinen Gabelstaplern und betragen bei den größeren über 50000,- €.

Wer den Staplerschein erwirbt, muss eine theoretische und praktische Ausbildung absolvieren, vergleichbar mit der Fahrschule. Gabelstapler sind unverzichtbar beim Be- und Entladen von LKW s sowie beim Transportieren von schweren Lasten. Wer Stapler fährt, muss die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befolgen. Außerdem gelten die betrieblichen Unfallverhütungsmaßnahmen.
Weiter ist zu beachten, dass für Gabelstaplerfahrer striktes Alkoholverbot gilt.
Der Gabelstapler ist ein Arbeitsgerät und kein Artistengerät. Der Fahrer hat die “Schlüsselgewalt” über sein Fahrzeug. Er ist in erster Linie dafür verantwortlich. Der Gabelstaplerfahrer ist ein Fachmann auf seinem Gebiet. Auf ihn ist zu hören und vor allem nichts Pflichtwidriges zu verlangen.
Wer wegen zwingender Gründe einen Gabelstapler auf öffentlichen Straßen fahren muss, benötigt auf jeden Fall eine Ausnahmegenehmigung. Gabelstaplerfahrer werden alle zwei Jahre einem Gesundheitstest (Seh- u. Hörtest) unterzogen.

Thema: Maschinen | Kommentare (0) | Autor: admin